Die Reise von Irena nach Mexiko, um Danke zu sagen.

Man könnte meinen 40 Jahre sind recht viel und trotzdem vergehen sie wie im Flug, noch ehe man es wirklich bemerkt. So ist es auch mit unserer Gemeinschaft Koinonia Johannes der Täufer gewesen. Dieses Jahr, am 1.Januar, haben wir unser 40.Jubiläum der Gründung gefeiert, mit großer Dankbarkeit an Gott und allen ca. 10 000 Gemeinschaftsmitgliedern aus der ganzen Welt.

Wie bei einer Jubiläumsfeier üblich, haben die Feierlichkeiten sofort und in großem Ausmaß angefangen. Zuerst haben wir hier in unserem Haus in Chemnitz mit einigen Mitgliedern der Koinonia aus ganz Deutschland ab dem 29.Dezember mit intensiven Gebetszeiten und Austauschzeiten angefangen. Dann ging es weiter mit der kreativen Silvesterfeier und nach der Dankmesse wurde mit einem extravagantem Mittagessen der 1.Januar würdig gefeiert.  

Am gleichen Tag noch ging es für mich dann um 22.40Uhr in Richtung Mexiko Stadt. Dort angekommen, nach einigen interessanten Turbulenzen, haben wir uns mit unserem Gründer p.Ricardo Argañaraz und den Verantwortlichen aller Oasen (die Orte, wo diejenigen leben, die die Gelübde der Armut, Keuschheit und der Fügsamkeit gemacht haben) auf der ganzen Welt getroffen. Das Exerzitienhaus, in welchem wir 24 Verantwortliche schliefen, befand sich in der Nähe der Basilika der Mutter Gottes von Guadalupe. Es sollte schließlich eine Dankwallfahrt werden, für all die Gnaden und Gebetserhörungen die uns als Gemeinschaft dank der Fürbitte der Mutter Gottes von Guadalupe gewährt wurden. 

Ein weiterer Grund dieser weiten Reise nach Mexiko waren natürlich auch die 40Jahre der Gemeinschaft und diese mit den ca. 5000 mexikanischen Mitgliedern zu feiern. Am 5. und 6.Januar haben sich davon 3000 Mitglieder in einem Kongresszelt in der Stadt von Guadalajara zusammengefunden. Einige von den Teilnehmern sind mehr als 30 Stunden im Bus gereist um an diesem Kongress dabei zu sein. Trotzdem haben sie sich die Freude nicht nehmen lassen, ganz im Gegenteil, die Freude und der Enthusiasmus haben sich deutlich vermehrt in dem Moment, als wir alle zusammen dem Herrn dankten für die Gabe der Gemeinschaft Koinonia Johannes der Täufer. Die letzten zwei Tage konnte ich in der Oase von Guadalajara verbringen und die Schönheit dieses Ortes bewundern, und vor allem auch die Herzlichkeit der mexikanischen Geschwister. 

Am 9. Januar musste ich leider schon wieder zurück aus dem sommerlichen Klima von 29ºC und wurde am 10. früh morgens in dem winterlich verschneiten Deutschland herzlich empfangen.

Alles hat seinen Reiz :-). 

Danke, Herr Jesus.


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