Eines Tages schrieb Paulus an seinen Freund Timotheus „Darum rufe ich dir ins Gedächtnis: 

Entfache die Gnade Gottes wieder“ (2Tim 1,6). 

Und dies nehmen wir als Ziel unseres Treffens, in dem wir durch Beispiele von Frauen in den Evangelien motiviert werden wollen, unsere Gaben zu entfachen.

Und was dann? 

Du wirst erfahren, dass es in Deinem Leben nicht nur zur Quelle des Erfolges gehen wird, sondern, wie ein Stein, 

der ins Wasser fällt, weite Kreise ziehen kann. 

Das ist meine persönliche Erfahrung 

und die möchte ich gern mit Dir teilen. Irena

Es beginnt mit einem kurzen Austausch, 

um sich besser kennen zu lernen, 

gefolgt von Gebet und einem kurzen Impuls.

Alles wird sich in anderthalb Stunden entwickeln.

Termine:

20.Oktober, 17.November, 15.Dezember, 2018
19.Januar, 16.Februar, 16.März, 13.April, 18.Mai, 2019

jeweils um 10.00 Uhr

Begegnung im Land der Bekenntnissuchenden
Jahrestreffen Nationalvertretungen Geistlicher Gemeinschaften in den neuen Bundesländern
Die Geistlichen Gemeinschaften in den deutschen Diözesen zählen gemäß einer Erhebung der Bischofskonferenz etwa 100.000 Mitglieder. Jede Gemeinschaft zeichnet sich durch andere Charismen aus, eine eigene Entstehungsgeschichte und unterschiedliche Arbeitsschwerpunkte. Gemeinsam ist ihnen, dass ihre Mitglieder eine persönliche, freudige Beziehung zu Jesus Christus haben. Dies konnten die 23 Vertreter von 17 Gemeinschaften, die sich vom 13. bis 15. April 2018 in der Oase der Koinonia Johannes der Täufer in Chemnitz trafen, erneut feststellen. Eine Übersicht zu allen Gemeinschaften und Initiativen bietet www.katholischebewegungen.de.
Weit reisten die Teilnehmer dieses Treffens an, z. B. aus Aachen und Augsburg, um die seit 2014 in der Gemeinde St. Franziskus in Chemnitz lebende und wirkende Gemeinschaft Koinonia Johannes der Täufer zu besuchen. Die internationale Gemeinschaft, deren Hauptausrichtung die Verkündigung der Botschaft über die Rettung in Jesus ist, entstand 1979 in Italien. Durch das Zeugnis des Ehepaares Kunze aus dem PGR von St. Franziskus konnten sich die Teilnehmer davon überzeugen, dass dieses Zusammenwirken wunderbar funktioniert und bereits gute Früchte trägt.
Inhaltlich befasste sich der Gesprächskreis mit dem Leben der Christen in der ehemaligen DDR, ihrer aktuellen Situation und mit den Verkündigungsmöglichkeiten der Heilsbotschaft in Jesus den 80 % „Bekenntnissuchenden“ Chemnitzer Bewohnern gegenüber. Ein Einblick in die Wege der Evangelisierung in einem atheistischen Land brachte der Vortrag vom Generalhirten der Koinonia Johannes der Täufer, Pater Alvaro Grammatica, der über sein Ausbildungsprogramm „Evangelisierte zu Evangelisierenden machen“ in der Tschechischen Republik referierte. Die von ihm angesprochenen Probleme und Sachverhalte widerspiegelten die Erfahrungen vieler Teilnehmer.
Große Begeisterung weckten die Zeugnisse des Ehepaares Klose, Salesianische Mitarbeiter Don Boscos, und von Pater Albert Krottenthaler, Leiter des Don Bosco Hauses, über das Projekt „Zirkus macht stark“. In dessen Rahmen werden Kinder nach ihrer Möglichkeiten zu Zirkusartisten ausgebildet und erhalten die Gelegenheit, ihre Künste einem Publikum vorzuführen. Auf diese Weise gelingt es, Kinder aus Familien mit unterschiedlichem Hintergrund zusammenzubringen, was für alle Beteiligten – Kinder und Erwachsene – ein großer Gewinn ist.
Der Bischof der Diözese Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, der in der Bischofskonferenz Ansprechpartner für alle Geistlichen Gemeinschaften und kirchlichen Bewegungen ist, berührte die Herzen der Teilnehmer mit seinen Zeugnissen über die Wirkung des Herrn in seiner Diözese. Er erzählte u.a. über die Taufe der Erwachsenen, die allein durch die Berührung ihrer Herzen durch den Herrn sich zu diesem Schritt entschlossen.
Zum guten Gelingen dieses Treffens trug auch der unermüdliche Dienst der in der Oase lebenden Geschwister bei, die in der Bewirtung der Gäste keine Mühe scheuten und deren Krönung die italienische Pizza war. Bei den Christen in Chemnitz ist diese Gemeinde bekannt durch ihr „Pizza-Apostolat“.
Zahlreiche Mitglieder Geistlicher Gemeinschaften werden als Referenten beim 101. Katholikentag ab 10. Mai in Münster Rede und Antwort stehen über den Glauben, der sie bewegt.

2.2.2018, im Saal von St Franziskus: das Theater Zauberwort stellte Teresa von Avila vor. Als Ordensfrau erzählte sie ihrem Bruder Lorenzo, wie sie mit Gott spricht, wie mit einem Freund. Der vor Heiligen bewahren soll, die griesgrämig sind. Und mit dem sie fastet und feiert. Dazu stand auf dem Barocktisch auf der Bühne Wein bereit und Brot zum Kosten. Miriam Küllmer-Vogt sang über Gott, dessen Liebe so schön ist, sodass sie am besten niemals vergehen möge. Im Spanien des 16. Jahrhunderts hatte die Nonne Teresa in Freundschaft und Austausch mit ihren Mitschwestern eine Reform für ihren Orden bewirkt. Sanftmütig, auch sich selbst gegenüber, rät sie:

nichts soll dich beirren, nichts dein Schrecken sein, alles kann sich ändern, du bist nie allein. Aus dem Lied zum spanischen Gedicht: Nada te turbe.

Sie war zu einer Gründerin von neuen Niederlassungen geworden. Luther, den sie kritisierte, war ihr zum Wegbereiter geworden, da auf katholischer Seite der Kirche damals willkommen war, wer etwas attraktives neues zu bieten hatte. Unwillig hörten wir sie im Stück ausrufen: Jetzt muss ich diesem Luther auch noch Danke sagen. Schließlich erklang das Lied, möge Friede sein in deiner Seele und überall. Dass die Seele zu sich selber finden kann und frei ist den Himmel zu spüren, um mit Gott und den Menschen im Kontakt zu sein.

Humorvoll, ja etwas ungestüm, liess der Autor Fabian Vogt, Theologe und Kabarettist, Teresa von Avila agieren. Genauso war sie, versicherte er schon in der Anmoderation.

Neben verschiedenen Libretti zu weiteren Musicals schrieb der evangelische Theologe und Kabarettist u.a. auch den Roman ZURÜCK und das Handbuch KIRCHENGESCHICHTEN FÜR NEUGIERIGE.

Wir von der Koinonia JdT und von St Franziskus freuten uns sehr über die wunderschöne und reichhaltige Vorführung mit Miriam Küllmer-Vogt in der Hauptrolle und die musikalische Begleitung der Lieder mit Peter Krausch am Klavier, der ebenso als Lorenzo auftrat.

Wir waren dankbar über den gut besuchten Saal. Und wir danken allen Helfern und lieben Spendern.

Ebenso Danke wir für alle Gebete für diese Veranstaltung.

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