“Doch willst du uns noch einmal Freude schenken, an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört dir unser Leben ganz”

Mit Zitaten wie: “Mensch sein heißt, zu wissen wofür man lebt.” – oder den letzten Worten Dietrich Bonhoeffers: “Das ist das Ende. Für mich ist es der Beginn des Lebens.” wurden am 24.3.17 über 220 Gäste in unserem Gemeindezentrum, von der mitreißenden Liebesbeziehung zwischen Maria von Wegemeyer und Dietrich Bonhoeffer, überrascht. Das Kammer-Musical der Theatergruppe Zauberwort begeisterte jeden einzelnen Zuschauer mit der atemberaubenden Stimme und schauspielerischen Fähigkeiten der Akteurin Miriam Küllmer-Vogt und dessen Pianist Gernot Blume.
Durch das Zusammenspiel von Musik, Gesang, Schauspiel und tiefgreifendem Gefühl gelang es der Künstlerin, unseren Zuschauern einen Einblick in das Gefühlschaos der damals 18jährigen Maria, zu geben.
Bei dem altbekannten Abschlussgedicht: “Von guten Mächten wunderbar geborgen…”, welches Bonhoeffer in seiner Gefangenschaft, kurz vor seinem Märtyrertod verfasst hat, konnten sogar unsere Gäste sich nicht mehr halten und es wurde dieses hymnenähnliche Gedicht gemeinsam gesungen.
Nicht nur für das seelische Wohlergehen wurde gesorgt, sondern auch für das leibliche, mit kleinen Leckerbissen und Getränken. Des Weiteren konnte man einen regen Austausch beobachten, auch zwischen den verschiedenen Gemeinden – frei nach dem ökumenischen Gedanken verbunden.

“Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen.” (Mk 2,3)

Ein Wochenende, welches man nicht so schnell vergisst. Denn genau diese vier Männer: Markus, Matthäus, Lukas und Johannes haben uns über das Dach unser Vorstellungen hinaus, näher zu Jesus gebracht. Einen Jesus, der in jedem der Evangelien mit unterschiedlichen Hauptmerkmalen beschrieben wurde und somit Ihn als den einzigen Retter und Erlöser unseres Lebens zu erfahren. Genau diesen, galt es in dem Kurs “Jesus in den 4 Evangelien” kennenzulernen und zu erkennen. Durch verschiedene Sichtweisen, sogenannte Brillen, wurde uns eine neue Gesamtsicht der Evangelien gegeben und vor allem können wir Jesus nun auch aus einer ganz neuen Perspektive sehen.
Am Abend beim gemütlichen Beisammensein konnte man die gesammelten Erfahrungen miteinander austauschen, bei lustigen Spielen sich amüsieren oder einfach Gemeinschaft genießen.

“….O sole mio…”
Diesmal ist die Sonne nicht nur in Italien aufgegangen, sondern auch in Chemnitz in unserem Gemeindezentrum. Und so konnten wir am 4. 2. 2017, gelockt von den Sonnenstrahlen, über 50 Nachbarn und Freunde begrüßen, die neugierig auf unsere italienische Holzofenpizza geworden sind. Zumal diesmal die runde Scheibe von einer waschechten Italienerin serviert wurde. Zur Geschmacksabrundung wurde ein typisch apulischer Rotwein (Negroamaro) angeboten, welcher nicht nur sehr gut zur Pizza passt, sondern auch für Weinkenner ein echtes Highlight gewesen ist.
Nach dem Festschmaus konnten unsere Gäste sich entspannen und eine Reise in das sonnige Süditalien wagen, mit einem Video über Apulien. Dabei wurden kulinarisch, kulturell und architektonisch typische Schönheiten und Sehenswürdigkeiten vorgestellt, die unsere Gäste näher in das italienische Flair eintauchen ließen.
Hinter den “Kulissen” wurde in der neuen Küche gearbeitet und natürlich gebetet, da wir zwar mit vielen Gästen, aber nicht mit so vielen Gästen gerechnet haben. Doch unser Herr, Jesus Christus, hat nicht nur das Brot vor 2000 Jahren vermehrt, sondern auch im Jahr 2017 unseren Pizzateig, damit alle sich genüsslich satt essen konnten.

Chemnitz

Fulda

Hamburg

Köln

München

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